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Ein Leserbrief

Nachricht vom: 05.07.2015

Sehr geehrter Herr Jennert,
bezugnehmend auf das Kanalgeflüster vom 04.07.15 kann ich mir einige Bemerkungen nicht verkneifen:

Ihre Berichterstatter sind in den letzten Wochen auf allen Vieren mit der Kamera auf Wildkrautsuche über den Paradeplatz
und dann anschließend durch die Innenstadt gescheucht worden um dann ganzseitig auf Risse im Pflaster, offene Fugen oder abgeplatzte Steine
hinzuweisen. Sie haben mit dieser Art und Weise der Berichtserstattung das BILD-Zeitungsniveau schon unterwandert.
Nun zu ihrer Äußerung/Vergleich im Kanalgeflüster vom Samstag: da vergleichen Sie die lang ersehnte und für den Stadtteil Mastbrook dringend notwendige Mehrzweckhalle mit dem Kauf eines Rolls-Royce. Infam und diskriminierend. In Mastbrook kümmern sich Frauen und Männer im Netzwerk gemeinsam um notwendige Veränderungen im Stadtteil - die Halle ist kein Luxusmodell. Sie dient nicht nur dem Schulsport, sondern sie soll Bindeglied zwischen Schule, Lehrkräfte, Eltern werden und somit schlichtweg der BürgerInnenAnlaufpunkt für die Mastbrooker werden.
Wenn dieses Projekt scheitert, dann scheitert auch die Soziale Stadt in Mastbrook. Die politischen Gegner der Halle feilschen nur über Kosten und Kostensenkungen - die Menschen in Mastbrook werden völlig vergessen. Mastbrook war lange genug abgehängt - sorgen auch Sie in ihren Beiträgen dafür, dass die Mastbrooker die notwendige Unterstützung bekommen.
Ich kann mich noch gut daran erinnern wenn mir gesagt wurde " Wo wohnst Du  ? In der Bronx ?" . Gebt Mastbrook die Chance - hier wohnen liebenswerte Bürgerinnen und Bürger die es verdient haben, nicht nur als kostenbringendes Anhängsel am nördlichen Rand der Stadt betrachtet zu werden.

Mit freundlichen Grüßen
Hans Peter Robin
Gewähltes Bürger-Mitglied im Netzwerk Mastbrook